Frank Nordheim

Manuel Fernandez

Mario Haudel

Orga Team

Vorstellung

Seit nunmehr 50 Jahren wird in Nentershausen Tischtennis gespielt. Und seit fast genauso vielen Jahren ist die Abteilung aus dem Sportbetrieb des TVG nicht mehr wegzudenken.

Vier Mannschaften nehmen aktuell am regionalen Liga-Spielbetrieb teil.

Wir sind auch immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern, egal welche Altersklasse und Erfahrungsstufe. Wer interessiert ist, kann gerne während unserer Trainingszeiten oder bei unseren Punktspielen vorbei schauen. Wir bieten viel Spass und eine tolle Gemeinschaft.

Aktuelle Infos zu Tabellenplatzierungen und Spielplänen der aktiven Mannschaften sind hier zu finden:



Himmelfahrtsturnier 2017

Am 27. Mai fand in der Schulturnhalle in Nentershausen wieder das traditionelle Tischtennis-Himmelfahrtsturnier statt. Viele Spieler aus der Region, und aus verschiedenen Klassen, kämpften um den beliebten Wanderpokal und die vielen attraktiven Preise. Zur Stärkung der Spieler und Zuschauer gab es Kaffee mit Kuchen sowie Gegrilltes und Fettenbrot mit Gurke. Wer zusätzliche Energie tanken wollte, der hatte die Möglichkeit sich bei strahlender Sonne und warmen Temperaturen auszuruhen und mit kühlen Getränken zu erfrischen. Die Gewinner im Doppel waren:

1. Platz = Patrick Weix (TTC Lüdersdorf) und Hartmut Prenzel (SV 1910 Reichensachsen)

2. Platz = Stefan Börner (TTC Albungen) und Matthias Nölke (TUS Dens)

3. Platz = Marvin Schubert (TTC Richelsdorf) und Gerhard Hollerung (TSV Wichmannshausen)

Im Einzel gewannen:

1. Platz = Marvin Schubert (TTC Richelsdorf)

2. Platz = Stefan Börner (TTC Albungen)

Den 3. Platz teilten sich Giuseppe Palermo (TTC Lüdersdorf) und Nikolas Schade (TTC Lüdersdorf)

Bilder: Link

Orga-Team 12.06.2017


Wissenswertes

Der im Zusammenhang mit dem Tischtennissport gebrauchte Begriff „schnellste Rückschlagsportart der Welt“ ist nicht in jeder Hinsicht korrekt. Es gibt Rückschlagsportarten, in denen das Spielgerät noch höhere Maximalgeschwindigkeiten erreicht. So wurde im Badminton ein Schmetterball mit 493 km/h gemessen. Auch beim Tennis können Geschwindigkeiten von über 250 km/h erreicht werden. Beim Tischtennis beträgt die Höchstgeschwindigkeit des Balls etwa 180 km/h. Jedoch ist die Flugzeit des Balles wegen der immer noch hohen Geschwindigkeit und des kurzen Flugweges geringer als bei anderen Sportarten. Sie kann je nach Geschwindigkeit und Abstand der Spieler vom Tisch nur noch 10 bis 30 Hundertstel Sekunden betragen, was sehr kurze verbleibende Reaktionszeiten zur Folge hat.

  • Ein Tischtennisball kann im Spiel bis zu 180 Stundenkilometer erreichen. Dabei berührt der Ball den Schläger nur 1/1000 Sekunde und verformt sich dabei um bis zu 25 Prozent.
  • Schmetterbälle waren früher verboten, wegen der Verletzungsgefahr für den Gegner
  • Bei einem perfekt gezogenen Topspin dreht sich der Ball bis zu 50 mal in einer Sekunde um seine eigene Achse.
  • Der Schlagarm erreicht Geschwindigkeiten von 50 bis 70 km/h. Durch einen aktiven Handgelenkeinsatz bei der Ausführung des Schlages wird der Schläger noch einmal circa 10 km/h schneller
  • Der längste Ballwechsel in der Tischtennisgeschichte dauerte 8 Stunden, 34 Minuten und 29 Sekunden. Diesen schafften am 31. August 2009 in Japan die Spieler Kōji Matsushita und Hiroshi Kamura-Kittenberger.
  • Der Weltrekord im Dauer-Tischtennis zwischen zwei Spielern beträgt mehr als 105 Stunden. Mitte September 1979 spielten Helmut Hanus und Volker Fernath in Stuttgart im Freien 105 Stunden und 8 Minuten. 1984 spielte Jean-Marie Sins (30 Jahre, Elsass) gegen 20 wechselnde Gegner 150 Stunden, 14 Minuten und 53 Sekunden lang.
  • Ein Profispieler verliert während eines Turniers bis zu 3,5 Kilogramm Gewicht pro Wettkampftag. Während eines Satzes (mit 11 Punkten) verbraucht er etwa die doppelte Energie eines Leichtathleten, der 100 Meter in 10,2 Sekunden läuft.

Ursprung

Der Ursprung des Tischtennis liegt in England, wo es 1874 erstmals schriftlich erwähnt wurde: Der englische Major Walter Clopton Wingfield machte das „spharistike“ (griechisch: „Lass uns spielen“) bekannt. Hierbei handelte es sich um einen Holzkoffer, darin enthalten die Spielregeln und das ganze Zubehör vom Hammer bis zu den Schnüren für die Befestigung der Netzspannvorrichtung auf Rasen. Das Spiel entwickelte sich aus dem „normalen“ Tennis und wurde zunächst vorwiegend vom englischen Adel im Freien gespielt. Man verwendete einen Gummiball mit Flanellüberzug oder auch eine Kugel aus Kork. Später benannte man das Spiel in Lawn-Tennis (Rasen-Tennis)um.

Wegen des berüchtigten englischen Regenwetters verlegte man das Spiel dann in die Wohnung und benutzte Tische als Tennisfeld. Eine Schnur diente als „Netz“, als Schläger nahm man Federballschläger, Bücher oder gar Bratpfannen. Folgerichtig benannte man das Spiel wieder um, es hieß nun Raum-Tennis. 1875 veröffentlichte der englische Ingenieur James Gibb die ersten Spielregeln.

Quelle: Wikipedia