Kinderturnen

Übungsstunden

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  • Interesse? Informationen gibt's

    unter der Tel.-Nr.: 0152-01701605

    Karina Vockenberg

    Übungsleiterin

    Emily Jacobi

    Assistentin

    Nadine Schelhas

    Assistentin

    Vorstellung

    Kinder sollen im Turnen einfache Spiele und Bewegungsformen ausprobieren sowie Bälle, Kästen, Matten und viele andere Sportmaterialien kennenlernen. Der Spaß an der Bewegung und das gemeinsame faire Miteinander stehen dabei im Vordergrund. Ganz nebenbei werden vor allem die koordinativen Fähigkeiten ausgebildet und eine vielseitige und allgemeine Grundausbildung erlangt, welche der jeweiligen Altersstufe entspricht. Karina Vockenberg, Nadine Schäfer und Nadine Schelhas freuen sich auf Euch

    „Es begann in Lanz bei Lenzen“

    In Lanz bei Lenzen (im nordwestlichen Zipfelchen Brandenburgs) ist damals also unser „Turnvater Jahn“ (1778 – 1852) geboren. Er, der großartige Erfinder und Begründer der Turnbewegung und auch des Wortes „Turnen“.

    Der Begriff „Turnen“ wird oft falsch benutzt. So spricht man meist in den Schulen vom „Turnen“, meint aber das „Geräteturnen“. Doch das Wort „Turnen“ ist nicht gleichbedeutend mit dem Wort „Geräteturnen“, auch nicht mit dem Wort „Kunstturnen“.

    Turnen ist mehr !!!

    Der Deutsche Turner-Bund, der Dachverband des Turnens, ist ein kleiner Deutscher Sportbund. Im Gegensatz zu anderen Fachverbänden betreut er viele zum Teil ganz unterschiedliche – Fachgebiete: Geräteturnen, Rhythmische Sportgymnastik, Orientierungslauf, Turnspiele (Prellball, Völkerball, etc.), Musik und Spielmannswesen und noch vieles mehr.

    Friedrich Ludwig Jahn erfand für dieses große Gebiet der Körperertüchtigung das Wort „Turnen“ auch das Erkennungszeichen des Turnens (= das Turnsymbol „Die vier F“ – frisch, fromm, fröhlich, frei). Dafür erhielt er später den Namenszusatz „Der Turnvater“.

    Eine Lebensweisheit Jahns war: „Gehen, Laufen, Springen, Werfen, Tragen sind kostenfreie Übungen, überall anwendbar, umsonst wie die Luft….Jeder hat sie nötig !!!“

    Bei Turnvater Jahn wurde anfangs nur unter freiem Himmel geturnt. Hunderte von Jungen und Männer (anfangs noch ohne Mädchen und Frauen) kamen zusammen um sich gemeinsam zu bewegen. Man lief, warf, sprang und kletterte. Vorerst ganz ohne Geräte, es wurde das verwendet was die Natur hergab. So eigneten sich Bäume zum Beispiel hervorragend zum Klettern und Steine zum Werfen. Daraus entwickelte Turnvater Jahn seine Ideen und er erfand das Reck und den Barren als Turngeräte, an denen dann richtige Turnübungen geturnt werden konnten. Viele weitere Wettkampfgeräte entstanden im Lauf der Jahre und das Turnpferd hatte anfangs sogar noch einen richtigen Kopf und einen Schweif. Die Turnteilnehmer kamen alle in einheitlicher Kleidung und man benutzte das turnbrüderliche „du“ (heute das turngeschwisterliche „du“). Diese Traditionen haben viele hundert Jahre überdauert und werden sicherlich auch in Zukunft weiterhin Bestand haben.

    Heute turnen wir überwiegend in Turnhallen, haben tolle Geräte und Materialien die jede Turnstunde zu einem neuen, kleinen Abenteuer und Erlebnis machen.

    Es ist schön zu sehen, dass auch wir noch viele Kinder (derzeit überwiegend Mädchen, wo sind die Jungs ???) begeistern können. Regelmäßig und froh gelaunt kommen unsere „Kleinen und Großen“ zur wöchentlichen Turnstunde.